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Pharmaetiketten: sichere Haftetiketten auf Rolle für Kennzeichnung, Serialisierung und Produktschutz

Wir fertigen Pharmaetiketten als selbstklebende Haftetiketten – insbesondere als Etiketten auf Rollen – und produzieren Sonderlösungen wie Booklet‑Etiketten, PeelOff‑Etiketten und Sandwichetiketten bis hin zu Etiketten zum Produktschutz. Dafür kombinieren wir je nach Anforderung Flexodruck, Digitaldruck, Siebdruck, Buchdruck und Offsetdruck.

Wir setzen im Pharmasegment auf ein hohes Maß an Sicherheit und hochwertige Optik: Bilderdruck, Rasterverläufe, Brailledruck, transparente Folien, Hologramme und Spezialstanzungen gehören zu unserem Standard‑Repertoire.

Herausforderungen in der Kennzeichnung von Pharmaprodukten

Pflichtinformationen, Platzbedarf und Lesbarkeit am Produkt

Auf Arzneimittelverpackungen müssen zahlreiche Informationen untergebracht werden – u. a. Produktbezeichnung/Name, Wirkstoffe, Anwendung/Dosierung, Angaben zur Aufbewahrung sowie Mindesthaltbarkeitsdatum. Parallel steigen die Anforderungen, wenn gesetzliche Vorgaben umfangreiche Kennzeichnungen erforderlich machen.

Manipulationsschutz und Sicherheitsmerkmale

Neben den Pflichtangaben müssen Arzneimittel zusätzlich mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein, die Manipulation verhindern oder sichtbar machen (z. B. über den Originalverschluss). In der Praxis werden dafür u. a. Sicherheitsmerkmale wie Hologramme, Stanzungen und Blindenschrift (Braille) eingesetzt – insbesondere im Bereich von Verschluss‑ und Sicherheitsetiketten.

Serialisierung, Rückverfolgbarkeit und Codes für den Handel

Serialisierung ist ein zentrales Thema in der Pharma‑Kennzeichnung: Im Zusammenhang mit der EU‑Richtlinie 2011/62/EU wird die Kennzeichnung von Arzneimittelverpackungen mit Seriennummern beschrieben. Gleichzeitig sind Barcodes, Nummerierungen und sonstige Codes im Pharmakontext häufig – z. B. für Inventur, Serialisierung oder als klassischer Barcode für den Handel.

Viele Verpackungsformen und wechselnde Oberflächen

Pharma‑ und Medizinprodukte liegen in sehr unterschiedlichen Gefäßen vor – u. a. Spritzen, Flaschen, Pens, Kunststoffdosen, Faltschachteln, Inhalatore, Sprayflaschen, kleine Vials, Kartuschen, Karpulen, Tiegel, Blutbeutel und Röhrchen. Entsprechend variieren Etikettenformat, Material, Klebstoff und Verarbeitung.

Material‑ und Klebstoffanforderungen im Alltag

Je nach Produkt und Anwendungsfall müssen Pharmaetiketten z. B. öl‑/wasserresistent sein, bei Minusgraden zuverlässig haften oder sich leicht und möglichst rückstandslos entfernen lassen. In einigen Fällen werden zudem opake Materialien benötigt – etwa zum Überkleben beim Import.

Lösungen von VT‑Etiketten für Pharma

Sicherheitsetiketten und Verschlussetiketten mit Hologramm und Spezialstanzung

Wir produzieren Sicherheitsetiketten für Pharmaprodukte und setzen dabei Sicherheitsmerkmale wie Hologramme und Stanzungen ein. Verschlussetiketten sind ein typischer Einsatzbereich, wenn Manipulation erschwert oder erkennbar werden soll.

Etiketten mit Brailleschrift und taktilen Warnhinweisen

Wir fertigen Etiketten mit Blindenschrift (Braille), die im Pharmabereich bei vielen Produkten gefordert werden. Zusätzlich liefern wir Gefahrenetiketten mit taktilen Warnhinweisen als Standardware zur Auszeichnung.

Mehrlagenetiketten und Booklet‑Etiketten als Alternative zum Beipackzettel

Wir realisieren Mehrlagenetiketten und Bookletetiketten, um umfangreiche Anwendungshinweise und Inhaltsstoffe direkt am Produkt verfügbar zu machen. Damit ersetzen Mehrlagen‑/Booklet‑Konstruktionen in der Praxis häufig den klassischen Beipackzettel, weil die Informationen dauerhaft mit dem Produkt verbunden bleiben.

Sandwich‑Etiketten für Dokumentation per Teilentnahme

Wir produzieren Produktetiketten aus Sandwichmaterial, die im Pharmabereich zunehmend eingesetzt werden. Die Teilentnahme vom Etikett ermöglicht es, Informationen direkt vom Produkt weg für Dokumentationszwecke zu entnehmen.

Barcodeetiketten, Matrix‑/QR‑Codes und variable Daten

Wir liefern Barcodeetiketten bereits in kleinen Auflagen, handlich auf Rolle. Für Serialisierung, Inventur und Handel sind Barcodes, Nummerierungen und Codes gängige Kennzeichnungsformen; im Digitaldruck lassen sich individuelle Codes gestochen scharf umsetzen.

Reinraum Etiketten für die Pharmaindustrie auf Anfrage

Wenn Ihr Prozess Reinraum‑Anforderungen stellt, bieten wir Reinraum Etiketten für die Pharmaindustrie auf Anfrage.

Gefahrgut‑/Gefahrstoffkennzeichen, Transport‑ und Hinweisetiketten ab Lager

Wir liefern neben taktilen Warnhinweisen auch Gefahrgut‑ und Gefahrstoffkennzeichen sowie Transport‑ und Hinweiskennzeichen ab Lager. Das beschleunigt die Versorgung, wenn standardisierte Kennzeichnungen kurzfristig benötigt werden.

Vergleichstabellen

Vergleichstabelle 1: Etikettenbauarten / Funktion in der Pharma‑Kennzeichnung

Etikettenbauart Typische Funktion Umsetzbare Merkmale/Informationen Besonderer Nutzen
Sicherheitsetiketten / Verschlussetiketten Manipulationsschutz sichtbar machen/unterstützen Hologramme, Sicherheitsmaterialien mit Rückständen, Stanzungen; Einsatz im Bereich Verschlussetiketten Produktschutz und Sicherheitskommunikation am Produkt
Etiketten mit Brailleschrift Taktil erfassbare Kennzeichnung Blindenschrift (Braille) Braille ist im Pharmabereich bei vielen Produkten ein Muss
Mehrlagenetiketten / Bookletetiketten / PeelOff-Etiketten Mehr Platz für Pflicht‑ und Anwendungstexte Anwendungshinweise und Inhaltsstoffe direkt am Produkt Ersatz/Reduktion klassischer Beipackzettel‑Lösungen
Sandwich‑Etiketten (Sandwichmaterial) Dokumentation per Teilentnahme Informationen zur Dokumentation vom Produkt abnehmbar Dokumentationsfähigkeit ohne Medienbruch
Barcodeetiketten / Codes Serialisierung, Inventur Fortlaufend oder feststehend, Barcodes, Nummerierungen, Codes Häufige Kennzeichnungsform im Pharma‑Umfeld; auch in kleinen Auflagen auf Rolle

Materialien und Konstruktionen für Pharmaetiketten

Pharmaetiketten werden je nach Einsatzfall auf unterschiedlichen Materialien und Konstruktionen umgesetzt. Im Pharma‑/Medizinbereich werden dabei häufig Anforderungen an Öl‑/Wasserresistenz, Ablösbarkeit oder zuverlässige Klebkraft gestellt; für viele Anwendungen werden Folienetiketten aus PE‑ oder PP‑Folie beschrieben.

Vergleichstabelle 2: Materialien / Eigenschaften und typische Anwendung

Material/Konstruktion Eigenschaften (aus Quellen) Typische Anwendung (Beispiele aus Quellen)
PE‑ oder PP‑Folie (Folienetiketten) wasser‑ und ölresistent; permanente, zuverlässige Klebkraft (auch als ablösbar mit Spezialkleber verfügbar) Kennzeichnung von Pharma‑/Medizinprodukten mit Anforderungen an Öl-/Wasserresistenz; optional Korrektur/rückstandsloses Abziehen
PVC für den Außeneinsatz; wasserfest; sehr flexibel robuste Etiketten, wenn Wasserfestigkeit/Flexibilität im Vordergrund stehen
PET (Polyester) extrem robust; hitze‑ & kältebeständig; UV‑stabil robuste Kennzeichnungen bei anspruchsvollen Temperaturbereichen
PP (Polypropylen) leicht; chemikalienbeständig; umweltfreundlicher als PVC Folienoption, wenn Chemikalienbeständigkeit gefragt ist
Transparente Folien transparente Folien im Standard‑Repertoire Produktetiketten mit „No‑Label‑Look“‑Anmutung/Transparenzeffekt
Opake Materialien (zum Überkleben) opak zum Überkleben Überkleben beim Import
Sandwichmaterial (Konstruktion) Teilnentnahme ermöglicht Dokumentationsentnahme Dokumentation direkt vom Produkt weg
Laminat (Schutzschicht) zusätzlicher Schutzfilm; kratzfest & langlebig zusätzliche Schutzschicht, wenn Abrieb/Belastung die Lesbarkeit gefährdet

Papieretiketten vs. Folienetiketten – Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Folienetiketten aus PE‑/PP‑Folie sind im Pharma‑/Medizinbereich für viele Anwendungen geeignet, u. a. wegen Wasser‑ und Ölresistenz.
  • Folienetiketten sind zudem auch als ablösbare Variante mit Spezialkleber zu beziehen (für Korrektur oder rückstandsloses Abziehen).
  • Pharma Papier für Gebinde mit kleinem Druchmesser sowie migrationsfreiem Klebstoff, der auch bei kühlen Oberflächen haften bleibt.
Nachteile
  • Die Materialwahl hängt stark vom Anwendungsfall ab (z. B. Öl-/Wasserresistenz, Ablösbarkeit, opak zum Überkleben, Temperatur) – die Anforderungen variieren erheblich.

Klebstoffe und Haftung für Pharmaetiketten

Wir planen die Haftung entlang von Material, Klebstoff und Untergrund. Es gibt drei Hauptarten von Klebstoffen (Acrylat, kautschukbasiert, wieder ablösbar) und zugleich Einflussfaktoren wie Untergrundbeschaffenheit (rau/konturiert), Oberflächenspannung (hoch/niedrig) sowie Einflüsse wie Lösungsmittel, Feuchtigkeit, Temperatur, UV‑Strahlung und Alterung.

Vergleichstabelle 3: Klebstofftypen / Untergründe in der Pharma‑Praxis

Klebstofftyp / Haftkategorie Untergründe
(Beispiele aus Pharma‑Verpackungen)
Haftkraft
(qualitativ)
Entfernbarkeit Vorteile Einschränkungen / Hinweise
Acrylat Kunststoffdosen, Flaschen, Inhalatore, Tiegel, Blutbeutel, Röhrchen abhängig vom Untergrund abhängig vom System Resistenzen gegen Alterung, Weichmacher, Chemikalien, sehr hohe Temperaturen, extreme Witterungs­einflüsse sowie mechanische / physikalische Einwirkungen Haftung wird u. a. durch Untergrund (rau/konturiert), Oberflächen­spannung und Einflüsse wie Lösungsmittel / Feuchtigkeit / Temperatur beeinflusst
Kautschukbasiert Kunststoffdosen, Flaschen, Inhalatore, Tiegel, Blutbeutel, Röhrchen stark haftend i. d. R. nicht auf rückstandsfreie Entfernung ausgelegt stark haftend; Klebstoff passt sich der Oberflächen­struktur des zu beklebenden Werkstoffes an Auswahl muss Untergrund und Umgebungs­bedingungen berücksichtigen (z. B. Kontamination, Verweilzeit, Temperatur)
Wieder ablösbar / ablösbar Kunststoffdosen, Flaschen, Inhalatore, Tiegel, Blutbeutel, Röhrchen anwendungs­abhängig rückstandslos zu entfernen für temporäre Beschriftung von Bauteilen; für hochwertige Produkte; rückstandslos entfernbar nicht für Fälle geeignet, in denen eine dauerhaft permanente Haftung gefordert ist
Permanent haftend Kunststoffdosen, Flaschen, Inhalatore, Tiegel, Blutbeutel, Röhrchen dauerhaft zuverlässig nicht ablösbar vorgesehen für Folienetiketten wird eine „permanente, zuverlässige Klebkraft“ beschrieben Anforderungen können zusätzlich Öl- / Wasserresistenz oder Minusgrade umfassen
Tiefkühlgeeignet Kunststoffdosen, Flaschen, Inhalatore, Tiegel, Blutbeutel, Röhrchen anwendungs­abhängig anwendungs­abhängig für Anwendungen, bei denen Etiketten auch bei Minusgraden zuverlässig kleben müssen muss mit Material / Klebstoff­system abgestimmt werden

Klebstoffsysteme – Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Acrylat mit breiten Resistenzen (Alterung, Weichmacher, Chemikalien, hohe Temperaturen, mechanische Einwirkungen).
  • Kautschukbasierte Systeme sind stark haftend und passen sich der Oberflächenstruktur an.
  • Wieder ablösbare Systeme sind rückstandslos entfernbar und für temporäre Beschriftung vorgesehen.
Nachteile
  • Die Haftung ist nicht „automatisch“, sondern wird u. a. durch Untergrundbeschaffenheit, Oberflächenspannung, Lösungsmittel/Feuchtigkeit/Temperatur und Verweilzeit beeinflusst.

Druckverfahren und Finish für Pharmaetiketten

Wir produzieren Haftetiketten im Flexodruck, Digitaldruck, Siebdruck, Buchdruck und Offsetdruck und kombinieren diese Verfahren für maßgeschneiderte Etikettenlösungen.

Für robuste Druckbilder und Funktionsetiketten sind u. a. folgende Stärken zu nennen: Siebdruck für maximale Beständigkeit im Außeneinsatz, Flexodruck effizient bei Großserien, Digitaldruck für Kleinserien - variable Daten - und vielen Sorten, Thermotransfer für den nachträglichen Eindruck von variablen Daten.

Zusätzlich setzen wir Schutz‑ und Finish‑Optionen wie Laminat (Abriebschutz), UV‑Lack (Zusatzschutz) sowie Matt/Glanz‑Ausführungen ein. Ohne Laminierung kann Abriebschutz fehlen; Reibung oder Lösungsmittel können Aufdrucke beschädigen, während Laminierung eine zusätzliche transparente Schutzschicht bietet.

Vergleichstabelle 4: Druckverfahren / Stärken im Etikettendruck

Druckverfahren Stärke Typischer Nutzen in Pharma‑Kennzeichnung (Beispiele)
Siebdruck maximale Beständigkeit / Außeneinsatz robuste Druckbilder für beanspruchte Etiketten
Flexodruck effizient bei Serien wirtschaftliche Serienproduktion
Thermotransfer variable Daten variable Kennzeichnung (z. B. Codes/Daten)
Digitaldruck wirtschaftlich für Kleinmengen; Codes gestochen scharf umsetzbar Kleinauflagen, variable Barcodes/Nummerierungen

Druckverfahren – Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Siebdruck – Verfahren mit maximaler Beständigkeit.
  • Flexodruck – effizient bei Serien.
  • Thermotransfer – für variable Daten.
  • Digitaldruck – wirtschaftlich für Kleinmengen.
Nachteile
  • Ohne geeigneten Schutz (z. B. Laminat) kann Abriebschutz fehlen; Reibung oder Lösungsmittel können Aufdrucke beschädigen.
Anwendungsbeispiele für Etiketten in der Pharmaindustrie

Anwendungsbeispiele: Pharmaetiketten entlang von Verpackung, Prozess und Handel

  • Flaschen (z. B. Hustensaft, Desinfektionsmittel): Produktetiketten mit eindeutiger Kennzeichnung; je nach Anforderung Öl‑/Wasserresistenz und passende Klebkraft, optional Barcode/Codes für Handel und Inventur.
  • Faltschachteln/Umverpackungen (z. B. Import‑Handling): opake Materialien zum Überkleben beim Import sowie mehrlagige Lösungen, wenn zusätzliche Informationen direkt am Produkt verbleiben sollen.
  • Inhalatore, Nasensprays, Pens, Vials, Kartuschen/Karpulen: Etikettenkonstruktionen und Formate passend zur jeweiligen Verpackungsform; bei Platzmangel PeelOff- oder Booklet‑Etiketten.
  • Diagnostik/Laborprobe: Probenkennzeichnung mit Codes (Barcode/Nummerierung), um Serialisierung und Inventurprozesse zu unterstützen.
  • Blutbeutel und Röhrchen: Kennzeichnung entlang der spezifischen Behältnisse; Material‑/Klebstoffauswahl muss die jeweiligen Untergründe und Einflüsse berücksichtigen.
  • Dokumentationspflichtige Produkte: Sandwich‑Etiketten aus Sandwichmaterial mit Teilentnahme, um Dokumentationsinformationen direkt vom Produkt zu entnehmen.
  • Gefahrstoff/Gefahrgut & Transport: taktile Warnhinweise sowie Gefahrgut‑/Gefahrstoffkennzeichen, Transport‑ und Hinweiskennzeichen ab Lager.

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Wir liefern Pharmaetiketten als Sicherheits‑, Mehrlagen‑, Barcode‑ und Sandwich‑Lösungen – inklusive Hologrammen, Stanzungen, Brailleschrift sowie auf Wunsch Reinraum Etiketten. Gleichzeitig sichern wir Standardkennzeichnungen (Gefahrgut/Gefahrstoff/Transport/Hinweis) auch kurzfristig ab Lager.

FAQ

Mehrlagenetiketten nutzen Sie, wenn sehr viele Informationen direkt am Produkt bleiben sollen. In den Quellen Sie werden explizit als Ersatz für Beipackzettel verwendet, damit Anwendungshinweise und Inhaltsstoffe unmittelbar mit dem Produkt verbunden sind. Dadurch reduzieren Sie Medienbrüche zwischen Packungsbeilage und Produktkennzeichnung.
Ja. In unserem Pharmasegment fertigen wir Etiketten mit Blindenschrift (Braille) und tastbarem Warnhinweis, die bei vielen Produkten ein Muss ist. Zusätzlich liefern wir taktile Warnhinweise, mit einer Schenkellänge von 9 mm und 18 mm als Standardware zur Auszeichnung. Damit kombinieren Sie Informationspflicht und Bedien-/Sicherheitsnutzen auf dem Etikett.
Serialisierung steht im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie 2011/62/EU; die Kennzeichnung von Arzneimittelverpackungen mit Seriennummern wird dort genannt. Für solche Prozesse werden RFID-Etiketten, Barcodes, Nummerierungen und sonstige Codes häufig eingesetzt – z. B. für Inventur oder Handel entlang der Lieferkette. Wir liefern Barcodeetiketten auch in kleinen Auflagen auf Rolle, wenn Sie Pilotserien oder Testläufe benötigen.
Sicherheitsmerkmale wie Hologramme, Stanzungen und Blindenschrift in Kombination mit nicht rückstandslos entfernbaren Materialien erschweren Manipulation und es ist direkt erkennbar, ob Veränderungen an der Verpackung stattgefunden haben (Beispiel: Originalverschluss). Wir stimmen Sicherheitsmerkmale deshalb immer auf Verpackung, Prozess und gewünschte Sicherheitslogik ab.
Opake Materialien werden in der Quelle als Lösung genannt, wenn Etiketten zum Überkleben benötigt werden. Ein typischer Anwendungsfall ist das Überkleben beim Import, wenn Inhalte angepasst oder ergänzt werden müssen. Die Opazität sorgt dabei dafür, dass darunterliegende Informationen nicht durchscheinen.
Für viele Anwendungen im Pharma- oder Medizinbereich werden Folienetiketten aus PE- oder PP-Folie sowie spezielle Pharmapapiere eingesetzt. Diese sind wasser- und ölresistent und werden mit permanenter, zuverlässiger Klebkraft versehen. Zudem gibt eine ablösbare Variante mit Spezialkleber, die Korrekturen oder rückstandsfreies Abziehen ermöglicht.
Es gibt drei Hauptarten von Klebstoffen: Acrylat, kautschukbasiert und wieder ablösbar. Folgende Merkmale sind für die Auswahl vom Klebstoff signifikant: Untergrund (z. B. rau/konturiert/glatt/kühl), Oberflächenspannung und Einflüsse wie Lösungsmittel, Feuchtigkeit und Temperatur. (vt-etiketten.de) Soll das Etikett etwas überdecken (blickdicht sein) oder muss es rückstandlos zu entfernen sein?
Wir produzieren Haftetiketten im Siebdruck (maximale Beständigkeit), Flexodruck (effizient bei Serien), Thermotransfer (variable Daten) und Digitaldruck (wirtschaftlich für Kleinmengen). So können wir Kleinauflagen, Serien und variable Kennzeichnungen prozesssicher abbilden.
Laminat (Abriebschutz) und UV-Lack (Zusatzschutz) als Finish-Optionen bieten eine zusätzliche transparente Schutzschicht, die u. a. UV-, Kratz- und Chemikalienbeständigkeit verbessern kann.
Ja. Wir liefern Gefahrenetiketten, sowie taktile Warnhinweise als Standardware zur Auszeichnung. Zusätzlich erhalten Sie sämtliche Gefahrgut- und Gefahrstoffkennzeichen sowie Transportetiketten und Hinweiskennzeichen ab Lager. Damit können Sie Standardkennzeichnungen kurzfristig sichern, ohne lange Vorlaufzeiten einzuplanen.
Weitere Fragen und Antworten finden Sie in unserer umfassenden FAQ-Sammlung hier.

 

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